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Autonomer Reinigungsroboter

Fachprojekt · Mobile Robotik · LIDAR · Sensorfusion · Regelungstechnik

Kontext
Fachprojekt 1.–2. Semester, FHNW (Team TidyTec, 5 Personen)
Zeitraum
09.2023 – 08.2024
Ergebnis
1. Platz im Abschlusswettbewerb
Meine Rolle
Software, Elektronik und PCB-Design
Technologien
NI myRIO (FPGA + Echtzeit), LabVIEW, LiDAR, IMU, Kalman-Filter
Fertiger Reinigungsroboter im WALL-E-Design
Der fertige Reinigungsroboter

Ausgangslage

Im Abschlusswettbewerb des Studiengangs Systemtechnik an der FHNW musste ein autonomer Reinigungsroboter möglichst viel Granulat von einem Spielfeld aufnehmen. Das Feld ist einem miniaturisierten Zimmer nachempfunden. Der Roboter muss sich dabei selbst im Raum zurechtfinden, Hindernissen ausweichen und am Ende mit dem gefüllten Behälter zur Ausgangsposition zurückkehren.

Unser Fünferteam «TidyTec» entwickelte dafür im Lauf von zwei Semestern einen Roboter von der Konzeptphase bis zum funktionierenden Prototyp. Ich war für Software, Elektronik und PCB-Design verantwortlich.

Anforderungen

Systemaufbau

Der Roboter fährt mit einem Differentialantrieb über das Feld und saugt das Granulat über einen Leitkanal in einen Behälter. Ein 360°-LiDAR erfasst die Umgebung, die Steuerung übernimmt ein NI myRIO.

Gesamtkonzept des Roboters ohne Abdeckung
Gesamtkonzept ohne Abdeckung: 1 Räder, 2 Schrittmotoren, 3 Stützrad, 4 360°-LiDAR, 5 Kanalisierung, 6 Saugmotor, 7 Behälter, 8 NI myRIO
Render des Main-PCB mit Motortreibern, IMU und myRIO-Anschlüssen
Render des Main-PCB (KiCad): Anschlüsse zum myRIO, zwei A4988-Schrittmotortreiber, IMU und Saugmotor-Anschluss

Software

Die Softwarearchitektur habe ich in LabVIEW aufgebaut. Sie läuft in drei Umgebungen: im FPGA des myRIO (zeitkritische Ansteuerung von Schrittmotoren, IMU und Saugmotor), in der Echtzeitumgebung (gesamte Roboterlogik als Zustandsautomat) und auf dem PC (Benutzeroberfläche zum Starten und Überwachen).

Animation: LiDAR-Messung und Aufbau der Rasterkarte
Der LiDAR erfasst die Umgebung, daraus entsteht Schritt für Schritt die Rasterkarte
Animation: Die Katze fährt in den Roboter hinein
Runde 4: Die «Katze» fährt in unseren Roboter hinein, nicht umgekehrt

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